About

 

 

"Als ich Toni kennenlernte, war er für mich zunächst nicht mehr als ein junger, kluger Mensch. Da war dort ein Junge, vom Dorf, damals gerade achtzehn geworden, ein 95er Jahrgang, mit einem Brennen unter jedem einzelnen Fingernagel und einer wunderbaren Gabe. Doch zwei Worte zwischen ihm und mir, und jeder Gedanke überschlug sich. Noch nie hatte ich jemanden getroffen, der so schön hinterfragen kann. Toni ist auf der Suche; er findet. und das tut seine Kunst. Sie stellt kluge Fragen, und erstickt sie manches mal wieder, denn die Angst ist ein wichtiger Bestandteil. Nicht irrationale Angst, oder eine Angst eines Hirngespinstes wegen, nein, Tonis Bilder zeigen die natürliche und auch unnatürliche Angst. Angst vor der Einsamkeit, und ein gleichzeitiges Zurückziehen in die eigenen Gedanken. Keines seiner Werke lässt einen Stein auf dem anderen. Man schaue auf Tonis Bilder so, wie man in die Augen eines geliebten Menschen blickt: mit Vertrauen und Verständnis. Oder besser, man lasse sich dazu von ihm verleiten, denn ehrlich ist jeder Strich, und dass ohne Kompromisse."

-Nicolas Rummel

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Foto: Johannes Schmidt